Auf der Munich Creative Business Week hat die Habitectur gemeinsam mit einer Open Innovation Plattform Ideen zu neuen Räumen der Arbeit in der alten Kongresshalle in München gesammelt.

Zunächst finden Sie unten die Fotos von Modellen, die auf der MCBW 2013 entstanden sind. Anschließend folgt die Zusammenfassung der Ideen, die wir online unter wwww.brain-sourcer.de erhalten haben.

 

Unten: Fassade der alten Kongresshalle am 21.02.2013 zur mcbw momente

fassade mcbw momente 2013

Unten: Vom 21.02.- 24.02.2013 entanden Modelle von Wunsch-Arbeitsräumen.

habitectur modellbau mcbw 2013

Unten: Die heranwachsende Generation erschafft sich ihre Traum-Arbeitsumgebung.

Modellbau1

Unten: Das fast fertige Modell des Dreamteams der zukünftigen Wissensarbeiter.

Modellbau3

Unten: Das fertige Modell der Wunsch-Arbeitsumgebung 2030

Modellbau4b

Unten: Teamspace - der gleiche Raum verschieden bespielt - A Teamarbeit

Teamspace1

Unten: Teamspace - der gleiche Raum verschieden bespielt - B Einzelarbeit / Kleingruppen

teamspace3

Unten: Teamspace - der gleiche Raum verschieden bespielt - Teambesprechung

Teamspace2

Unten: Modell - Raum für analoges Arbeiten.

modell analoges arbeiten mcbw 2013

Unten: Modell - Raum für konzentrierte Einzelarbeit und abgeschirmte Kleingruppen.

modell konzentrierte einzelarbeit

Unten: Modell - Liege und Abschirmung für entspannte Mailkorrespondenz. 

modell ruheraum fuer korrespondenz

Unten: Neben der Habitectur stellte die neue Marke Coalesse (Tocher von Steelcase) ihre aktuellen Sitz-Liegemöbel aus. 

Liegemoebel coalesse

 

 

Auf der Open Innovation Plattform www.brain-sourcer.com hatte die habiTECTUR einen Ideenwettbewerb bis Februar 2013 ausgelobt. Die Plattform ist ein ideales Forum für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch kreativer Denker.
Wir haben gefragt:
„Was fehlt Dir in Deiner Arbeitsumgebung am meisten um Dich zu inspirieren?“

Das Ergebnis hat uns überrascht, nicht weil viele neue Ideen zu Tage gekommen wären, sondern weil das Ergebnis die Komplexität des Themas „Kreativität am Arbeitsplatz“ und „Neue Räume der Arbeit“ wunderbar widerspiegelt.

Zur besseren Übersicht wurden von uns fünf Oberbegriffe gewählt, die jeweils in etwa einem Drittel der Beiträge enthalten waren. Den Wortlaut der Beiträge haben wir weitgehend übernommen. Die 20 ausgewerteten Ideen waren 56 bis 973 Worte lang. Es gab maximal 11 Kommentare zu einem Beitrag.

 

1. Unternehmenskultur

  • Neue Kultur entwickeln, sonst bringen neue Räume nichts (IIII)

  • Man braucht soziale Sicherheit, ein Beschützer, Vertrauen (III)

  • Arbeitnehmer sollten in jegliche Entscheidung rund um Arbeitsplatzveränderung einbezogen werden (II)

  • Mehr Respekt und Verständnis abteilungsübergreifend (II)

  • Unterstützung durch die Führung

  • Wir-Gefühl stärken

  • Gemeinsame Werte

  • Höheres Ziel, dem man sich verschreiben kann

  • Zwischen mobilen und immobilen Mitarbeitern unterscheiden

  • Work-Life-Balance mit Möglichkeiten für Homeoffice

  • Man müßte Mitarbeiter motivieren, Ideen aufzuschreiben, die sie außerhalb des Büros haben

  • Menschen sind außerhalb der Firmen kreativer, die Räume sollten die neue Kultur wiederspiegeln und nicht wie klassische Arbeitsräume aussehen

 

2. Kommunikation

  • Fahrgemeinschaften bilden (III)

  • Gutes Essen, guter Kaffee (II)

  • Raucher- und Nichtraucherräume (E-Zigaretten mit Fruchtgescmack für die Nichtraucher) (II)

  • Datenbank, in der sich Gesprächspartner finden und sich Kreative Köpfe herauskristallisieren

  • Mobiles Internet sowieso

  • Spontanen und informellen Austausch möglich machen

  • Interaktionsforum im Netz, Open Correspondence, Bibliotheksforum

  • Talking Freiday – mit Absicht so geschrieben – gemeinsam ins WE, freiwillig

  • Nerd -Time – kurze Impulsvorträge mit anschliessender Diskussion (verschiedene Regeln aufstellen, z.B. kein Powerpoint, Symbol mitbringen u.s.w.)

  • Flurgespräche ermöglichen (z.B. mit Whiteboardfolie)

  • Flexible Meetingräume: Mindestens Möbel rollbar, Stühle stapelbar, Tische wegklappbar

  • Inspirationsraum: Wie Meetingraum, aber mit Sofaecke und inspirierenden Gegenständen (vor allem fachfremde Dinge, damit Querdenken entsteht)

 

3. Renaturierung

  • (Zen) Garten oder Indoor Nature (III)

  • Mehr Sonnenlicht und Leuchten mit Tageslichtsprktrum (II)

  • Aquarium, digitales 3D Aquarium (II)

  • Duftöle, frischer Wiesenduft (II)

  • Frühlingssee, Bergpanorama, schöner Ausblick (II)Wasser (II)

  • Frische Luft, leichter Wind indoor(II)

  • An der frischen Luft arbeiten (Balkon, Terrasse...)

  • Fototapete

  • Viel Grün und satte, natürliche Farben

  • Viele Fenster

  • Weicher sich abwechselnder Naturboden, Gras, Sand, Kies

 

4. Körperhaltung und Abwechslung

  • Sport/Afterworkouts- Bewegung des Körpers setzt eine Bewegung im Kopf in Gang (Laufband, Rudergerät, Trampolin, Kicker, Dart, Billard, Tischtennis...) (IIII)

  • Liegemöglichkeiten, Schlafkabine, Hänge - Liegematten (III)

  • Der „hypofrontal state“, bei dem im Gehirn neue Verknüpfungen entstehen, wird beim Laufen, Fahren, Duschen aktiv – nicht am Schreibtisch (II)

  • Lieber mal ein leerer Raum, als die typischen funktionalen Möbel (II)

  • Mehr Stehtische

  • Mal am Fußboden sitzen

  • Abschalt-Spielzimmer (besonders günstig, wenn man nicht weiter kommt)

  • Sofaecke in Besprechungsräumen (Ideen kommen oft in einer entspannten Sitzhaltung zustande)

  • Eines Tages werden wir Informationen über unseren Körper steuern mit holografischen Bildschirmen arbeiten

 

5. Diverse Arbeitserleichterungen

  • Arbeitsplatz individuell nach Bedürfnislage anpassen können (III)

  • Fahrgemeinschaften (III)

  • Entlastung, Alltagserleichterungen z.B. durch KFZ – und Einkaufsservice (III)

  • Einzelhandel und Dienstleister in Nähe der Arbeit (KFZ Werkstatt, Friseur, Kindergarten, Lebensmittel (II)

  • Unternehmens-Radio – Anregungen, besonders für monotone Tätigkeiten

  • 3D Drucker

  • Beamer-Whiteborads für simultane, digitale Aufzeichnungen

  • Raum für ungestörtes Arbeiten (In manchen Unternehmen können Menschen keine 10 Minuten am Stück ungestört arbeiten. Wo soll da die Inspiration herkommen)

  • Ampelschilder, die anzeigen, wenn man nicht gestört werden will und wann Kollegen willkommen sind.

 

 mcbw Momente